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Spielbericht!

SPIELBERICHT
Zur ORF Sport Plus Primetime war alles angerichtet für das Spitzenspiel der zweiten Liga zwischen den seit acht Bewerbsspielen ungeschlagenen Lafnitzern und den seit neun Bewerbsspielen ungeschlagenen Gästen aus Amstetten. Beide Trainer nahmen vor dem Schlager einige Änderungen in der Startformation vor: Bei den Hausherren feierte Christoph Kröpfl sein Startelf-Debut, während bei den Niederösterreichern Kapitän Matthias Wurm und Dino Kovacec an Stelle von Philipp Offenthalter und Alin Roman begannen.
Die Zuseher in der Fußballarena Lafnitz sahen von der ersten Minute weg eine sehr temporeiche Partie, welche der Titulierung "Spitzenspiel" in allen Belangen gerecht wurde. Beide Teams pressten hoch, fanden aber auch die spielerischen Mittel, um sich dem gegnerischen Pressing zu entziehen. Die erste große Gelegenheit fand Amstettens Goalgetter David Peham vor, als er nach einer Flanke von links am Fünfer sträflich vernachlässigt wurde, den Ball aber - zum Glück aus Lafnitzer Sicht - neben das Tor setzte. Kurze Zeit später machte es die Standfeld-Elf besser: Der Ex-Lafnitzer Christian Lichtenberger steckte ideal durch und der aufgerückte Innenverteidiger Sebastian Dirnberger schob zum 0:1 für den SKU Amstetten ein. Lange konnte sich Amstetten allerdings nicht freuen, der Jubelschrei der Gäste wurde quasi im Keim erstickt: Nicht einmal eine Minute später tankte sich Martin Krienzer auf der linke Seite durch, hatte das Auge für Christoph Kröpfl und der schob aus kurzer Distanz zum 1:1 ein. Nun folgte eine gute Phase der Hausherren: Nach einem langen Zuspiel war Mario Kröpfl durch, wurde im Strafraum zu Fall gebracht, doch die Pfeife des souveränen Schiedsrichters Harald Lechner blieb stumm. Lafnitz ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und legte nach: Freistoßflanke von Mario Kröpfl, der Ball landete über Umwege bei Martin Krienzer, ideale Hereingabe zu Milos Jovicic und der versenkte das Leder mit dem Kopf - 2:1. Amstetten ließ sich nicht beeindrucken und schlug vor der Pause zurück: Chip von Christian Lichtenberger in Richtung Fünferzentrum und da war er, Goalgotter David Peham - 2:2, zugleich der Pausenstand.
Nach dem Wechsel ware es der SKU Amstetten, der die erste gute Gelegenheit vor: Marco Stark wurde bei einem Freistoß vernachlässigt und kam am Fünfer frei zum Kopfball - drüber. Danach nahm Lafnitz das Heft in die Hand, drängte Amstetten in die eigene Hälfte und kontrollierte das Geschehen. David Gremsl, Philipp Siegl und Patrick Bürger, dessen Kopfball Torhüter Dennis Verwüster mit einem unglaublichen Save von der Linie kratzte, hatten die Chance, den Dreier für den SV Licht Loidl Lafnitz zu fixieren, aber letzten Endes blieb es beim 2:2 Unentschieden.
Fazit: Eine starke Leistung gegen einen starken Gegner. Lafnitz war dem Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit näher, hatte aber nicht das nötige Glück im Abschluss. Die Serien der beiden lange ungeschlagenen Mannschaften gehen weiter und Lafnitz fährt klarerweise auch mit dem Ziel, diese Serie fortzusetzen nach Horn.
Philipp Semlic: "Auch wenn natürlich einige Dinge dabei waren, die wir besser lösen hätten können, bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Amstetten war ein richtig guter Gegner, den man erst einmal so kontrollieren muss, wie wir es phasenweise in der zweiten Halbzeit geschafft haben. Der Start ist geglückt, nun wollen wir natürlich auch aus Horn, wo es ja unsere letzte Niederlage setzte, etwas Zählbares mitnehmen."
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